Die Theater in Palermo können auf eine reiche und alte Geschichte zurückblicken, deren Wurzeln bis in die Römerzeit reichen. Im Laufe der Jahrhunderte erlebte die Stadt die Blüte zahlreicher Bauten, von religiösen Stätten bis hin zu solchen, die der Oper und der Prosa gewidmet waren.
Zu den berühmtesten zählen das Teatro Massimo, ein majestätischer Operntempel, der 1897 eröffnet wurde, und das Teatro Politeama Garibaldi, ein Symbol der neoklassizistischen Architektur. Neben diesen Giganten haben intimere Theater wie das Biondo und das Libero zur Gestaltung der lebendigen Kulturszene Palermos beigetragen und verschiedene Genres sowie künstlerische Experimente beherbergt.

Das Teatro Politeama Garibaldi, das 1874 eröffnet und nach einem Entwurf von Giuseppe Damiani Almeyda realisiert wurde, ist die Heimat des Sizilianischen Sinfonieorchesters (Orchestra Sinfonica Siciliana).
Teatro Massimo Vittorio Emanuele, das größte Opernhaus Italiens, wurde zwischen 1875 und 1897 nach einem Entwurf der Architekten Basile erbaut.


Das Teatro Biondo, das 1903 eingeweiht wurde, produziert und beherbergt Theater-, Musik- und Tanzaufführungen.
Das Real Teatro Santa Cecilia, gegründet 1692 von der Unione dei Musici (Vereinigung der Musiker), war bis zur Errichtung der neoklassizistischen Theater Politeama, Massimo und Biondo das wichtigste Theater der Stadt; heute ist es Palermos Ort für Jazz.
